Aktuelles

Aktuelles im Oktober 2022

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Wir sind dann mal weg… Urlaub von 12.08.2022 bis 05.09.2022!
Wir wünschen unseren Kunden einen schönen Urlaub, bleiben Sie gesund!
Wir freuen uns auf die gemeinsame 2te Jahreshälfte 2022!

lehrgang

Die beiden Herren bestreiten den akad. Lehrgang zum Agilen Organisationsgestalter

„Erfolgreiche agile Organisationsentwicklungen und -transformationen werden durch „Möglich Macher“ in den Unternehmen gestaltet, die Organisationen und deren Menschen zum Aufblühen bnringen. Der Lehrgang zur Agilen Organisationsgestalter*in bildet genau diese „Möglich Macher“ aus und vermittelt in einer charmanten Mischung aus methodischen, strategischen, systemischen, psychosozialen, organisationalen und philosophischen Betrachtungen neue hilfreiche Persopektiven für eine erfolgreiche agile Organisationsgestaltung.

In einem spannenden Lehrgang gemeinsam mit interessanten Menschen als Vortragende und Teilnehmer*innen lernst Du neue Sichtweisen und Perspektiven kennen, erlebst das Potential agiler Vorgehensweisen und Ansätze kennen, probierst es in Trainings und Simulationen selbst aus, um es sofort im eigenen Umfeld anwenden zu können.“

scheitern-neu

Ein Buch über Ressourcenmanagement, über Projekte, über die Kultur, über Organisationsentwicklung und dem Scheitern in alten Strukturen.
Kapitel 1 „das Ressourcenschwein“

Über ein kleines Untier, das im Unternehmen Lebensenergie der Mitarbeiter(innen) als Leibspeise futtert.

Ich bin mir gar nicht sicher, wann ich das erste Mal von dem Ressourcenschwein gehört habe.

Sicher war es in einem Projekt, und mit Sicherheit war damit keine gute Eigenschaft gemeint.

Lassen sich uns Bekanntschaft mit dem kleinen Schweinchen machen.

Stellen wir uns ein kleines Ferkel vor, das am Schreibtischrand auf den Hinterbeinen stehend, mit der Nasenspitze herüberschaut. Voller Neugierde was wir denn da so gerade machen.

Süß sieht es aus, man möchte es am liebsten auf den Arm nehmen und knuddeln. Es hat so etwas, wie ein kleines unschuldiges Kind an sich, so unverdorben und neugierig. Merken Sie es? Am Horizont Ihres Herzens geht langsam die wärmende Sonne auf.
Lassen Sie uns das schöne Bild weiter malen! Sie haben alles in der Hand, Sie sind sportlich, schlank, und na wir wollen mutig sein – Sie sind mit dem gewissen etwas in ihrem Lächeln ausgestattet, dem selten jemand widerstehen kann. Ihr Büro ist die Endstufe des wunderbaren Arbeitens. Das Gebäude stammt aus der Gründerzeit, ein Klinkerbau mit Denkmalschutz, und innen …… modernste Architektur mit 4 Meter hohen Räumen, effektvoll ausgeleuchtet und traumhaft klimatisiert.

Sie sitzen nicht wie in einem Legekäfig mit den Kollegen aufeinander, Sie haben die Weite im Blick.

Sie arbeiten für sich in einer perfekten Stimmungswelt.

Sie arbeiten papierlos mit einer abgestimmten IT an einem Schreibtisch, die an Funktionen keine Wünsche offenlässt, und der Bürostuhl ist eine Hommage an den Rücken.

Der Kaffee ist aus einer Barista und die Bohnen werden eigens für das Büro von einer privaten Rösterei auf den Geschmack abgestimmt. Die Kantine ist ein Betriebsrestaurant, in dem Paul aus Frankreich mit seiner Truppe den Zutaten Geschmacksexplosionen entlockt, die das Kochen Zuhause in die Vergangenheit verdammt hat.

Sollen wir noch einen draufsetzen?

Ihr Fahrzeug steht im UG in der Garage, auf Ihrem Parkplatz. Dieser ist so groß, dass ein LKW darauf abgestellt werden könnte. Und nur 15 Meter von dem Parkplatz ist der Fahrstuhl, der Sie bequem in die oberste Etage nahezu direkt an Ihren Schreibtisch schweben lässt.
Ihr Arbeitstag beginnt, wenn Sie ausgeschlafen sind, und den ersten Sport hinter sich haben.
Stress – wo denken Sie hin- Sie arbeiten in Arbeitspaketen, die selbst mit abgestimmt haben.
Ihre Projekte laufen wie geschmiertes Butterbrot.
Im Dashboard gibt es nur eine Signalfarbe – und die ist „GRÜN“.
Und heimlich haben Sie sich den Schriftzug in geschwungenen Lettern auf die Innenseite des linken Oberarms tätowieren lassen:

„in time – in cost – in quality – i can feel – i can do!“

Und just in dem Augenblick, in dem wir mit einem wunderbaren Gefühl der Zufriedenheit, grinsend unserem guten Schicksal hingegeben haben, geht die Türe auf und wieder zu.
Wir sehen niemanden, erst wenn wir uns erheben und über den Schreibtischrand hinweg schauen, sehen wir es, das kleine drollige Schweinchen ist verschwunden, und herein gekommen ist ein anderes weniger drolliges Schwein.
Darf ich vorstellen, das ist das Ressourcenschwein.

Das Ressourcenschwein kennt unsere Annehmlichkeiten, Fähigkeiten und unseren Erfolg.
Und in seinem schnöden blöden Grinsen gibt es uns zu verstehen, dass sich nun ganz schnell die Lage – nicht zum Besseren – verändern wird.
Fazit: Traue keinem, der drollig über deine Schreibtischkante schaut!

Das Ressourcenschwein:

Das Hausschwein (lat. Sus scrofa domesticus) ist die domestizierte Form des Wildschweins und bildet mit ihm eine einzige Art. Es gehört damit zur Familie der „echten Schweine“ aus der Ordnung der Paarhufer. In einigen Teilen der Welt gibt es freilebende Schweinepopulationen, die aus verwilderten Hausschweinen hervorgingen. Schweine sind Allesfresser; sie fressen sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung.

Das ist es nicht! 😊

Das Ressourcenschwein ist eine Fiktion, die sich unangemessen an unserer Energie und Zeit zu schaffen macht.
Wieder der Klarheit und dem Bewusstsein, dass der Tag 24 Stunden hat, und das Jahr 365 Tage, verhalten wir uns mit der zur Verfügung stehenden eigenen und fremden Ressource so, als wäre diese unendlich belastbar. Der böse Witz beim Mitarbeitergespräch: „Wie – Sie hatten noch nie einen Burnout? Dann müssen wir über Ihr Gehalt sprechen – Sie gehen für uns ja gar nicht an Ihre Grenzen.“
In Tat und Wahrheit treffen wir das Ressourcenschwein an vielen Stellen im Unternehmen an:

    • Meeting – Kultur
    • Mail – Kultur
    • Ressourcenmanagement

Es geht um Zeit und Belastbarkeit.
Vor allem geht es um die Tatsache, was der Einzelne leisten kann. Das Übel des Scheiterns beginnt oftmals mit der Missachtung einer grundlegenden Tatsache:

    • Menschen sind verschieden.
    • Menschen leisten innerhalb eines Zeitabschnitts unterschiedliche Quantitäten.
    • Menschen sind unterschiedlich belastbar.
    • Menschen haben unterschiedliche Talente.

Betrachten wir den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen im Einzelnen, und fügen in der täglichen Arbeit diese einzelnen Puzzlestücke der Möglichkeiten zu einem Ganzen zusammen, erhalten wir eine reale Gesamtressource für das Unternehmen.
In den meisten gescheiterten Projekte, die mir als Berater ,Trainer und als Multiprojekt- oder Projektleiter bekannt sind, wurde diese grundlegende Tatsache einfach verdrängt.

Unsere Juniorberater Philipp Wohnhas und Tim Huber sind nun zugelassen für die Zusatzqualifikation (Bild links):

SMT Projekt-Kompetenz-Studium „Bachelor of Arts in Qualitätsmanagement“

Sie erhalten dann in 36 Monaten den akademischer Abschluss:

  •   Staatlich anerkannter »Bachelor of Arts – B.A. in Business Administration« sowie zahlreiche
  •   Zertifikate der TÜV SÜD Akademie im Bereich des QM.

Unser Berater Pascal Eilers (Bild rechts) legt noch einmal nach, und wird den:

  •   „Executive MBA Schwerpunkt Risiko und Qualitätsmanagement“ in 18 Monaten Salzburg absolvieren.

Wir gratulieren herzlich, drücken die Daumen und stehen immer hinter euch!

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