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Arbeitssicherheit, Wohl oder Übel?

Der Gesetzgeber hat entschieden, alle Unternehmen müssen sich mit der Arbeitssicherheit konsequenter auseinander setzen.

Das Unternehmermodel hat ausgedient, und war ohnehin nicht das Mittel zum Zweck.
 
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Aber was bedeutet das im Klartext. Wird der Unternehmer nun zum Juristen oder zur Fachkraft für Arbeitssicherheit?
Welcher Aufwand ist zu betreiben, und wenn er schon betrieben wird, welchen Nutzen hat der Aufwand?
Arbeitssicherheit ist eine Chance, für die Stabilität der Personalkapazität, der Qualität der Arbeit, und dem Wohl für das Unternehmen, wenn es denn richtig verstanden wird.

Sicher erkennt man den Vorteil erst später, denn der Vorteil stellt sich eventuell nicht unmittelbar sofort ein. Aber Prävention in der Arbeitssicherheit ist wie das Qualitätswesen in der Fertigung, eine notwenige und geforderte Unternehmenskultur, die für den Erfolg unbedingt erforderlich ist.

Der Gesetzgeber hat eine Mindestbetreuungszeit vorgeschrieben. Diese Betreuung ist, je nach Größe und Gefahrneigung, für die Unternehmen unterschiedlich hoch.

Diese Betreuungszeit, kann aber nur zum Maß genommen werden, wenn bereits das Unternehmen eine funktionierende und optimierte Sicherheitsorganisation eingeführt hat, und diese gelebt wird.
 
Für Unternehmen, die neu mit dem Thema in Klausur gehen, ist der Betreuungsaufwand zum Beginn wesentlich höher.
 
Woraus ergibt sich der Betreuungsaufwand zum Beginn?
 
  • Der Start Up ist die Betriebsbegehung, um die Arbeitsstätten zu sichten und eine Ist-Aufnahme herzustellen.
  • Zweiter Schritt ist der Abgleich der Daten von der Berufsgenossenschaft im Bezug auf das Unternehmen.
  • Aus der Begehung erfolgt ein Rapport mit der Auflistung der Gefahren.
  • Die Gefahren stellen sich aus 2erlei Begebenheiten zusammen:
    Der Personen bezogenen Gefahr.
    Der Arbeitsstätten bezogenen Gefahr.
  • Nach dem Aufzeigen der Gefährdungen wird eine Maßnahmenkatalog zur Abwehr erstellt:
    Sicherung und Gefahrabwehr, an Gefahr geneigten Maschinen und Arbeitsstätten
    Personenschutz und persönliche Schutzausrüstung (PSA)
    Umsetzung der BGVA3 (VDE Vorschriften an ortsveränderlichen und ortfesten Verbrauchern)
    Brandschutz
    Hygiene
    Gefahrstoffe, Kataster und Kennzeichnung
    Transport und Verkehr
    etc.
  • Der Maßnahmenkatalog wird gewichtet in der Gefährdung und Eintrittswahrscheinlichkeit der einzelnen Punkte, so dass eine Prioritätenliste entsteht. Diese Liste wird in einem Terminplan zur Umsetzung eingetragen.
  • Die Maßnahmen und deren Umsetzung werden der Berufsgenossenschaft gemeldet, dass der Wille und die Pflicht offensichtlich werden.
  • Die Arbeitssicherheit wird in der Dokumentation, in der Buchhaltung, im Personalwesen und Betriebsorganisation implementiert.

Erst nach dieser Vorarbeit kann die eigentliche geforderte Regelbetreuung zum Einsatz kommen.
Wiederholungsprüfungen laut den Prüffristen, Training mit den Personal, Sitzungen des Arbeitssicherheitsausschuss und Prävention kann nun im Rahmen der Betreuungsstunden eingesetzt werden, sofern diese für die Arbeit ausreichend sind!

Wie viele Stunden Betreuung brauchen Sie laut dem Gesetzgeber?

Wir unterscheiden in 2 Personengruppen:
  • Personen mit erhöhter Gefährdung => 1,5 Stunden/Jahr und Person
  • Personen mit geringer Gefährdung => 0,5 Stunden /Jahr und Person

Als Beispiel:
Ein Unternehmen mit 10 Personen mit Montagetätigkeit und 3 Bürokräften (eine Vollzeit und 2 Teilzeitkräfte) benötigt welchen Regelsatz?
 
10 Personen, somit 10 volle Köpfe a. 1,5 Stunden =    15 Stunden
3 Personen, aber nur 2 volle Köpfe, a. 0,5 Stunden = 1,0 Stunde
Gesamt: 16 Stunden im Jahr!

Welche Tätigkeit welche Gefährdung darstellt, ist über Tabellen der zuständigen Berufsgenossenschaft aufgeschlüsselt.

Welche Kosten entstehen durch die Betreuung?
HS Management & Projekte GmbH berechnet folgende Sätze:  
 
  • Für die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen:
    o Personenbezogen: 450,-- €/Stück
    o Maschinenbezogen: 650,-- €/Stück
  • Gefahrstoff, Beurteilung und Katastereintrag: 85,-- €/Stück
  • VDE Messung und Protokoll nach BGVA3: 85,-- €/Stück
  • Reisekosten und Spesen:
    o Spesensatz pro Tag: 45,-- €
    o Kilometerberechnung: 2,00 €/km
 

 
Arbeitssicherheit

Nach § 24 SGB VII, und den § 1; 6 Arbeitssicherheits Gesetz (ASiG); den §2 UVV BGV A2 und §19 UVV BGV A1 ist jeder Betieb mit nur einem Mitarbeiter verpflichtet eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen.

Um die Sicherheitstechnische Betreuung von Mitgliedsbetrieben zu gewährleisten, gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Grundbetreuung und anlassbezogene Betreuung

Diese Betreuungsform kann nur von Betrieben mit bis zu zehn Beschäftigten wahrgenommen werden. Es gibt hier keine festgeschriebenen Mindesteinsatzzeiten für die Betriebsärzte (BA) und Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FASi). Die Betreuung setzt sich aus einer Grundbetreuung unter Einbindung eines BA oder einer FASi sowie einer anlassbezogenen Betreuung zusammen.

Der Betreuungsbedarf ergibt sich aus den regelmäßig vom Unternehmer durchgeführten Gefährdungsbeurteilungen. Bei bestimmten Anlässen muss der Unternehmer zusätzlichen betriebsärztlichen und / oder sicherheitstechnischen Sachverstand hinzuziehen, zum Beispiel bei der

• Planung, Errichtung und Änderung von Betriebsanlagen,
• Einführung neuer Arbeitsverfahren,
• Erstellung von Notfall- und Alarmplänen,
• Gestaltung neuer Arbeitsplätze,
• Untersuchung von Unfällen und
• Berufskrankheiten.

Für die Grundbetreuung reicht übrigens der Besuch nur eines "Erstberatenden" – Betriebsarzt oder Sicherheitsfachkraft – im Betrieb aus, wenn dieser den Sachverstand des anderen hinzuzieht. Die Beschäftigten müssen in jedem Fall über ihre Ansprechpartner informiert werden.

2. Alternative bedarfsorientierte Betreuung

Bei der BG versicherte Kleinbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten können sich für die sogenannte alternative Betreuung entscheiden. Bei diesem Modell wird der Unternehmer durch Schulungen in die Lage versetzt, Fragen zum Gesundheitsschutz und zur Arbeitssicherheit selbst zu beantworten und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.

Insgesamt sechs Lehreinheiten (45 Minuten) müssen innerhalb von zwei Jahren absolviert werden. Bis zum Abschluss der letzten Schulung gilt weiterhin die Regelbetreuung. Damit sein Wissen auf dem aktuellen Stand bleibt, nimmt der Unternehmer an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen teil.

Betriebsarzt und Sicherheitsfachkraft stehen begleitend für eine bedarfsorientierte und / oder anlassbezogene Betreuung zur Verfügung. Auch bei dieser Betreuungsform ist der Unternehmer verpflichtet, bei besonderen Anlässen einen fachkundigen Betreuer hinzuzuziehen. Ebenso müssen die Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich direkt an die Arbeitsschutzexperten zu wenden. Erfüllt der Unternehmer seine Verpflichtungen im Rahmen der alternativen bedarfsorientierten Betreuungsform nicht, unterliegt er wieder der Regelbetreuung.


3. Regelbetreuung

Arbeits- und Gesundheitsschutz ist ein wichtiges Thema, das jedoch im Betriebsalltag häufig keine ausreichende Aufmerksamkeit erhält. Der Gesetzgeber verpflichtet die Unternehmer mit dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 zu einer sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Betreuung. Dafür benötigen Sie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt. Diese Auflage besteht bereits, wenn Sie mindestens einen Arbeitnehmer beschäftigen.

Betreute Beschäftigte
Zum Kreis der Mitarbeiter, denen die Betreuung durch die Arbeitsschutzexperten zu Gute kommt, gehören neben Voll- und Teilzeitkräften auch geringfügig Beschäftigte. Dagegen zählen ehrenamtlich Tätige, Heimarbeiter oder Honorarkräfte ebenso wenig dazu, wie der Unternehmer selbst. Die Bestimmung des Kreises der zu betreuenden Arbeitnehmer ist nicht immer einfach.

Betreuung – wer und wie viel?
Zu den Aufgaben des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit gehört die Beratung des Unternehmers und seiner Beschäftigten in allen Fragen des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Die BuS-Betreuung darf übrigens nur von Personen durchgeführt werden, die eine entsprechende Fachkunde vorweisen können. Die Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 regelt unter anderem die Betreuungszeiten. Hierbei handelt es sich um die Zeit, in der die Arbeitsschutzexperten zur Erfüllung ihrer Beratungs- und Betreuungsaufgaben im Betrieb mindestens zur Verfügung stehen müssen.

Natürlich beraten wir Sie auch individuell. Zum Beispiel, wenn Ihr Unternehmen bzw. Verein nicht über Betriebsräume verfügt, Ihr Unternehmen Mitarbeiter im Ausland beschäftigt oder sich Arbeitnehmer in mehreren Beschäftigungsverhältnissen befinden. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist zuständig für:

§ 6 (ASiG) Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit
Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen. Sie haben insbesondere
1.den Arbeitgeber und die sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen zu beraten, insbesondere bei
a) der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen und von sozialen und sanitären Einrichtungen,
b) der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln und der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen,
c) der Auswahl und Erprobung von Körperschutzmitteln,
d) der Gestaltung der Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs, der Arbeitsumgebung und in sonstigen Fragen der Ergonomie,
e) der Beurteilung der Arbeitsbedingungen

2. Die Betriebsanlagen und die technischen Arbeitsmittel insbesondere vor der Inbetriebnahme und Arbeitsverfahren insbesondere vor ihrer Einführung sicherheitstechnisch zu überprüfen,

3. Die Durchführung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beobachten und im Zusammenhang damit:
a) die Arbeitsstätten in regelmäßigen Abständen zu begehen und festgestellte Mängel dem Arbeitgebe oder der sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Person mitzuteilen, Maßnahmen zur Beseitigung dieser Mängel vorzuschlagen und auf deren Durchführung hinzuwirken,
b) auf die Benutzung der Körperschutzmittel zu achten,
c) Ursachen von Arbeitsunfällen zu untersuchen, die Untersuchungsergebnisse zu erfassen und auszuwerten und dem Arbeitgeber Maßnahmen zur Verhütung dieser Arbeitsunfälle vorzuschlagen,

4. Darauf hinzuwirken, daß sich alle im Betrieb Beschäftigten den Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung entsprechend verhalten, insbesondere sie über die Unfall- und Gesundheitsgefahren, denen sie bei der Arbeit ausgesetzt sind, sowie über die Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu belehren

In der Regel wird frei von dem zu benennenden Startdatum die Betreuung für ein Jahr abgeschlossen. Die Verträge werden für jedes weitere Jahr neu definiert.
 
Bei Fragen senden Sie uns bitte einfach eine einen E-Mail an info@hs-pm.de.  
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